Influencer und SEO

Längst ist Influencer-Marketing keine Randerscheinung mehr. Persönlichkeiten wie Cathy Hummels oder Pamela Reif zeigen: Content verbreitet sich schneller, wenn bekannte Persönlichkeiten dafür eine Plattform bieten. Und das Beste: Influencer-Marketing trotzt der Corona-Krise. Wie Sie auch als kleiner Unternehmen von Influencern profitieren können, das lesen Sie hier.

Eine Umfrage des Statistikdienstes Statista zeigt: 30 Prozent der Verbraucher/innen stimmen zu, dass Marken, die zur Kommunikation Influencer einsetzen, überzeugender sind als andere Marken. 26 Prozent der deutschen Verbraucher/innen identifizieren sich mit Inhalten von Influencern für ihr eigenes Leben mehr als mit anderen Werbeinhalten der Marken.

Zeit also umzudenken und andere Wege im Marketing einzuschlagen? So geht’s:

Mitarbeiter als Influencer

Die einfachste Lösung: Viele Accounts, große Reichweite. Die einem Arbeitgeber nahe liegendsten Influencer sind seine eigenen Mitarbeiter. Jedes Mal, wenn Mitarbeiter Fotos aus dem Arbeitsalltag, Videos aktueller Firmenevents oder verfügbare Jobs teilen, fungieren sie als Markenbotschafter für die Arbeitgebermarke. Erfahrungswerte zeigen: Mitarbeiter empfehlen nur Firmen, in denen sie auch wirklich gerne arbeiten. Das heißt im Umkehrschluss: Wer möchte, dass sich seine Mitarbeiter als Botschafter für die Arbeitgebermarke engagieren, muss ihnen ein entsprechendes Arbeitsumfeld bieten. Mitarbeiter sollen auf ihren Arbeitsplatz stolz sein, sich damit identifizieren und gerne etwas über ihre Arbeit erzählen.

Generell ist hier aber Vorsicht geboten: Mitarbeiter sollten nicht zur Außenwerbung gedrängt werden. Dies wirkt wenig glaubhaft und schadet meist mehr als es nutzt. Viel effektiver ist hingegen, einfache Marketingstrategien zu nutzen:

  • Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, welche Kanäle sich zur Verbreitung Ihrer Unternehmensinhalte eignen
  • Stellen Sie einfache Sharing-Optionen bereit
  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter ausreichend über ihre Rechte und Pflichten, idealerweise in Form von Guidelines
  • Ggf. können Sie diese Maßnahmen durch Boni oder Incentives pushen

Nutzen Sie bekannte Influencer

Wer mehr Geld investieren möchte, kann auch einen professionellen und bekannten Influencer buchen. Diese können über Agenturen gescoutet werden und sollten gewissenhaft ausgewählt werden. Schließlich kann der Bekanntheitsgrad auch negativ auf einen zurückfallen.

Achtung: Rechtliche Fallstricke beachten

Aufgrund diverser Rechtsstreitigkeiten erwägt das Justizministerium derzeit den Erlass eines Influencer-Gesetzes. Nicht alles ist ausreichend rechtlich geklärt, weshalb dies auch wegen der stetig steigenden Relevanz zu begrüßen ist.

Wichtigste Regel: Werbung muss als solche gekennzeichnet werden. Dies gilt auch für Mitarbeiter, was vielfach vergessen wird und zu Abmahnungen führen könnte. Ansonsten riskiert man, dass der Post zB. als Schleichwerbung klassifiziert würde. Alles rund um das Thema Social Media gibt es in unserem Fachbereich oder wenn Sie ins unverbindlich anrufen.

Manchmal braucht der Experte einen Übersetzer

Das Wort „Übersetzer“ bezieht sich hier nicht auf Landessprachen. Es geht darum, Fachwissen in eine für Laien verständliche Sprache zu „übersetzen“. Als gute Textagentur aus Rosenheim übernehmen wir von Textase solche Aufgaben immer wieder gern. Dabei wissen wir: Laienverständliche Sprache darf komplizierte Sachverhalte nicht so sehr vereinfachen, dass die Inhalte falsch werden. So einfach wie möglich. So komplex wie nötig.

Zudem bedarf das, was wir zu Themen wie Medizin und Jura schreiben, letztlich stets der Kontrolle der Experten, für die wir schreiben. Ist die gegeben, kann eine exzellente Partnerschaft entstehen, die neben Auftraggeber und -nehmer auch Seitenbesucher und Google mit seinem EAT-Rankingfaktor zufriedenstellt. Unterhalten wir uns doch einmal über EAT und Ihren Content: Nehmen Sie einfach unverbindlich Kontakt zu uns auf.