
Die visuelle Wirkung von Text, die sich durch Eigenschaften wie Schriftart und Schriftgröße ergibt, sollten Sie dennoch keinesfalls ignorieren. Sie trägt zur Lesbarkeit des Textes und zugleich zum Gesamteindruck bei, den eine Website hervorruft.
Die Schriftart muss zur Tonalität passen
Natürlich sind Inhalt und Schreibstil bei Texten meistens noch wichtiger als Typografie. Sie sind hauptsächlich dafür verantwortlich, dass textlicher Content als wichtig eingestuft wird. Doch auch die Form und Farbe ist entscheidend. Deshalb sagen wir als Content-Agentur aus Rosenheim: Unterschätze niemals die Bedeutung der Typografie.
Typografie: Was ist das eigentlich genau?
Typografie zu definieren, ist gar nicht so einfach, weil es mehrere Definitionen gibt. Im engeren Sinn ist mit ihr die Gestaltung von Druckerzeugnissen und gedruckten Schriften gemeint. Aber auch in Onlinemedien ist Typografie längst angekommen und definiert hier mehr als „nur“ die Gestaltung von Schrift. Zusätzlich geht es um das Zusammenspiel des Textes mit anderen Seitenelementen.
Grundsätzlich kann man Mikro- und Makrotypografie unterscheiden, wobei auch Experten Textelemente bisweilen unterschiedlich einordnen. Die Hochschule Coburg zählt Elemente wie Schriftgrößen, Laufweite, Zeilenabstand bei der Beschreibung des Fachs Typografie beispielsweise in zur Mikrotypografie und nennt unter anderem Textsatz und Satzausrichtungen als Beispiele für Makrotypografie.
Bei Typografie bleibt Lesbarkeit oberstes Gebot
Die gute Lesbarkeit des Textes und der gute visuelle Eindruck der Schrift sind beides wichtige Anforderungen an die Typografie. Die Lesbarkeit ist aber noch etwas wichtiger. Viele interessante Informationen, wie Typografisches zu einer guten Lesbarkeit beiträgt, liefert der DrWeb-Artikel Typographie im Alltag: So werden deine Texte lesbar Er empfiehlt beispielsweise, dass die Höhe der Abstände zwischen den Zeilen bei 120 bis 160 Prozent des Ausgangstextes liegt.
Für die Schriftgröße einer guten Web-Typografie empfehlen verschiedene Quellen mindestens 16 Pixel. Weitere wichtige Faktoren für eine gute Lesbarkeit sind unter anderem der Kontrast zwischen Schrift- und Hintergrundfarbe sowie die Zeilenlänge, für die Experten nicht mehr als 45 bis 75 Zeichen mit Leerzeichen empfehlen.

Wählen Sie eine passende Schriftart
Ebenfalls Einfluss auf die Lesbarkeit eines Textes im Internet hat die Schriftart. In der Regel gilt: Text auf einer Webseite sollte man mit maximal zwei verschiedenen Schriftarten gestalten. Einige Experten empfehlen beispielsweise eine serifenlose Schrift als besser lesbare Variante für den Fließtext und eine spannende Serifen-Schrift für die Überschriften oder andere herausragende Textteile. Eventuell haben Sie in Bezug auf Schrift auch Corporate-Design-Vorgaben? Spricht die Lesbarkeit nicht dagegen, sollten Sie die bei Ihrer Webseiten-Typografie beachten. Aber es gilt auch hier: Eine gute Lesbarkeit ist oberstes Gebot. Wenn die Schriften aus den Corporate-Design-Vorgaben keine gute Lesbarkeit garantieren, sollten Sie andere wählen.
Neben der Lesbarkeit ist die emotionale Wirkung einer Schriftart wichtig. Manche Schriften wirken auf viele Menschen traditionell, wertbeständig, andere eher modern und innovativ. Zudem ist nicht jede allen gleichermaßen sympathisch. Ihre Webfonts sollten Sie deshalb mit Bedacht auswählen. Wir von Textase aus Rosenheim sind Textexperten. Wir kreieren gute Inhalte für unsere Kunden, sind uns aber auch der visuellen Bedeutung von Text bewusst. Reden wir doch einmal über Content und Typografie im Web. Nehmen Sie dafür einfach unverbindlich Kontakt zu uns auf.
